Willkommen
beim Geflügel- und Vogelzuchtverein AZ Ortsgruppe 274 Rottenburg e.V.Unser Verein besteht aus einer sehr aktiven AZ- Ortsgruppe mit vielen Züchtern aller Sparten, zudem sind mehrere Züchter Mitglied im Bayerischen Landesverband 02 im DKB. Die Zucht von Rassetauben und Rassegeflügel hat in unserem Verein eine lange Tradition, so wurden bereits mehrere anerkannte Taubenrassen von unseren Mitgliedern erzüchtet.
Unsere AZ- Ortsgruppe gilt als erfolgreichster Vogelzuchtverein in ganz Bayern.So stellen die Rottenburger Vogelzüchter seit vielen Jahren auf der AZ- Landesschau Bayern so erfolgreich aus, dass sie wiederholt den Leopold- Keidel- Pokal für die beste Ortsgruppe gewinnen konnten. Alljährlich gehen diverse Landessieger- Titel in unseren Verein, wobei unsere aktiven Mitglieder auch aus weiter Entfernung zu uns kommen.
Auch die Bundesschau in Kassel wird regelmäßig von unseren Züchtern beschickt und auch auf Bundesebene können die Rottenburger alljährlich Titel und Medaillen mitnehmen.
Auch unsere Züchter die zusätzlich im DKB organisiert sind, beschicken regelmäßig die Bayerischen Meisterschaften im Landesverband. Auch hier gibt es immer wieder Bayerische Meister und Championvögel zu feiern.
Unsere kleine, aber feine Sparte der Geflügelzüchter ist auf den wichtigen Schauen immer durch einige Mitglieder vertreten und feiert hier auf den regionalen und überregionalen Schauen regelmäßige Erfolge.
zu den Vereinsmeisternzu den Landessiegern der AZ-Ortsgruppe
Geselliger Rabenvogel mit KöpfchenDie Dohle - Vogel des Jahres 2012
Die Dohle lebt in Dörfern und Städten ganz nah in unserer Nachbarschaft. Besonders gern nistet sie in Schornsteinen und Kirchtürmen. Weil jedoch immer mehr Brutnischen verschlossen werden, gerät die intelligente Vogelart in Wohnungsnot. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz, möchten die Dohle schützen und haben sie daher zum Vogel des Jahres 2012 gewählt.

Forscher haben eine enge Verwandtschaft zwischen Papageien und Sperlingsvögeln wie dem Zebrafinken nachgewiesen.
Papageien und Finken sind enge VerwandteForscher haben eine enge Verwandtschaft zwischen Papageien und Sperlingsvögeln wie dem Zebrafinken nachgewiesen.
Münster (dpa) - Forscher aus Münster haben erstmals eindeutig eine enge Verwandtschaft zwischen Papageien und Sperlingsvögeln wie dem Zebrafinken nachgewiesen. Bisher wurde angenommen, dass die Sperlingsvögel, die mit Abstand größte Gruppe der Vögel, eher mit Spechten oder Kuckucken verwandt sind.
"Jetzt wissen wir, dass es die Papageien sind, die auf dem Nachbarast im Stammbaum sitzen", sagte Forscher Alexander Suh am Dienstag.
Auf die richtige Spur hatten die Wissenschaftler sogenannte springende Gene geführt. Diese besonderen Gene kopieren sich ständig selbst und sind seit Millionen von Jahren in fast allen vielzelligen Organismen aktiv. An ihnen als "molekulare Fossilien" in der Erbsubstanz lasse sich die Evolution der Vögel deshalb besonders gut nachvollziehen, sagte Suh in Münster. Drei dieser springenden Gene haben die Forscher sowohl bei Sperlingsvögeln als auch bei Papageien an denselben Stellen nachgewiesen. Allen anderen Vögeln fehlen die Gene genau dort in der Erbsubstanz. Das lasse klar auf eine enge Verwandtschaft der beiden Gruppen schließen, erklärte Suh.
Der Studie zufolge sind auch die Falken nahe mit Papageien und Sperlingsvögeln verwandt - näher, als mit Bussarden, Adlern und anderen Greifvögeln. Auch bei ihnen fanden sich nämlich einige springende Gene genau dort, wo sie sich bei den beiden anderen Gruppen befinden.
Mit ihren Untersuchungen haben die Forscher auch Licht ins Dunkel um eine bisher rätselhafte Gemeinsamkeit zwischen Papageien und Sperlingsvögeln gebracht. "Beide können Gesang erlernen. Bisher hat man aber gedacht, dass sie diese Fähigkeit unabhängig voneinander erworben haben", sagte Suh. Nun vermuten die Forscher aus Münster, dass schon der gemeinsame Vorfahr der beiden Gruppen zu Zeiten der Dinosaurier diese spezielle Eigenschaft hatte.
Forscher der Universität Münster und des Museums für Naturkunde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) hatten die Evolution der Vögel zwei Jahre lang erforscht. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler jetzt in dem renommierten Fachmagazin "Nature Communications". Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hatte das Projekt gefördert.
Quelle: www.idowa.de
Immer weniger Lebensraum für "Nomaden der Lüfte"Für Zugvögel gibt es immer weniger geeigneten Lebensraum.
Nairobi/Berlin (dpa) - Immer weniger Land in Sicht: Der Welttag des Zugvogels am 14. und 15. Mai will auf den Verlust natürlicher Lebensräume hinweisen.
Zahlreiche Landstriche werden nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) durch intensive Landwirtschaft oder Tourismus stark beeinträchtigt - oder sind bereits zerstört worden. Das diesjährige Motto des Welttages heißt: "Wie hat sich die Landnutzung aus der Vogelperspektive verändert?"
Zugvögel seien besonders gut geeignet, den Wandel in der Umwelt zu dokumentieren. "Sie durchstreifen jedes Jahr so viele Landstriche und nehmen so 'Stichproben' ihrer Umgebung auf", erklärte Umweltexperte Nick Davidson, der sich für den Erhalt von Feuchtgebieten einsetzt.
In Europa hat sich der Naturschutzstiftung EuroNatur zufolge vor allem die Situation an der Ostküste der Adria - von Slowenien über Kroatien und Montenegro bis nach Albanien - verschlechtert. In dem Küstenstreifen seien in den vergangenen 60 Jahren 75 Prozent der Feuchtgebietsflächen beeinträchtigt oder zerstört worden. Diese werden von den Vögeln als "Energietankstellen" für den langwierigen Pendelflug zwischen Brut- und Wintergebiet genutzt.
Den Welttag des Zugvogels gibt es seit 2006. Er ist eine weltweite Kampagne und will für den Schutz der "Nomaden der Lüfte" und dessen Lebensräume sensibilisieren. Der Welttag des Zugvogels findet jedes Jahr am zweiten Wochenende im Mai statt.
Rund 50 Milliarden Tiere sind Unep zufolge im Jahr unterwegs. Typische Zugvögel sind etwa Storch, Kranich und Wespenbussard.
Quelle: www.idowa.de

Werner Jendrzejzyk mit seinem Siegervogel
Rottenburger Vogelzüchter bei AZ- Landesschau wieder erfolgreichWerner Jendrzejzyk wurde Landessieger
Dass die Rottenburger Vogelzüchter Ihr Handwerk verstehen haben sie schon mehrmalig unter Beweis gestellt. Auch in Vilsbiburg gehörten sie zu den erfolgreichsten Vogelzuchtvereinen Bayerns. Von den mehr als 4000 Vögeln wurden allein von den Züchtern des Vogel- und Geflügelzuchtverein Rottenburg 360 Vögel zur Schau verbracht. Der Pokal für den Verein Bayerns mit der höchsten Beschickungszahl ging damit am Züchterabend nach Rottenburg.
Aber auch die einzelnen Vogelzüchter waren überaus erfolgreich.
Werner Jendrzejzyk wurde mit einem Kanarienvogel der Rasse Raza Espanola mit 95 Punkten „Bayerischer Meister“ in der Sparte der Positurkanarien.
Auch alle anderen Rottenburger Züchter waren erfolgreich, konnten sie doch mit Ihren Vögeln die stolze Anzahl von 62 Medaillen und Platzierungen erringen.
Waldkindergarten auf Nistkasten-TourSeit einigen Jahren ist es bereits liebe Gewohnheit- im Frühjahr macht sich 2. Vorsitzende Werner Harrer gemeinsam mit den Kindern des Further Waldkindergartens auf den Weg.
Es gilt, die von ihm angebrachten Nisthilfen für Wildvögel zu reinigen und den gefiederten Bewohnern so für die neue Brutsaison eine saubere und vor allem ungezieferfreie Kinderstube anzubieten.
Der geöffnete Nistkasten gibt Einblick über die Bewohner vom letzten Jahr. Anhand der eingebrachten Materialien kann gut bestimmt werden, wer hier als Baumeister am Werk war. Zumeist werden die künstlichen Nisthilfen gern von Meisen, Kleibern und Sperlingen angenommen- nur die wenigsten Kästen bleiben unbesetzt. Mangels natürlicher Bruthöhlen in altem Totholz werden die von Menschen angebrachten Nistkästen für Höhlenbrüter immer wichtiger, um diesen die erfolgreiche Aufzucht ihrer Jungen zu ermöglichen. So ist das Anbringen und die Pflege künstlicher Nisthilfen ein wichtiger Beitrag, um die Artenvielfalt in unseren heimischen Wäldern zu erhalten.
Die Kindergartenkinder sind in jedem Jahr mit großem Interesse und Eifer mit dabei, wenn es wieder ans Reinigen der Nistkästen geht- im Gegenzug findet dann auch einmal wieder ein Besuch in der Zuchtanlage von Werner Harrer statt. Harrer züchtet seit Jahrzehnten erfolgreich Kanarienvögel und konnte bereits mehrmals den Titel des Bayerischen Landessiegers erringen.